2018 – Ein Jahr der Erfolge, der Gefühle und des Glücks geht zuende – Was wird mir das Neue Jahr 2019 bringen?

Der Weltraum, unendliche Weiten, wir befinden uns im Jahr 2018, dies sind die Abenteuer der Frau Christin Löhner, die viele Hürden auf der Erde hinter sich gelassen hat um ihren Weg zu gehen, ihre Angleichung zur Frau voran zu treiben und in ihrem weiblichen Körper anzukommen. Christin dringt dabei in menschliche Abgründe aber auch Glücksmomente vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat….

Dramatisch? Ja, so empfand ich das Jahr 2018 auch. Es war ein Jahr mit sehr vielen Hochs, aber auch einigen Tiefs, die ich hier mit Dir teilen möchte.

Das Jahr 2018 ist nun fast am Ende angekommen und wir begrüßen langsam bereits das Neue Jahr 2019. Dies merkt man vor allem an dem Rumgeböllere, das schon Wochen vor Silvester zu hören ist, etwas was ich persönlich für völlig sinnbefreit und vor allem auch schädlich halte – schädlich für unsere Umwelt und auch schädlich für unsere Haustiere. Diese bekommen davon jährlich ein Trauma, von dem wir Menschen Jahre lang zehren würden und wofür wir einen Therapeuten bräuchten. Aber gut, dass soll hier jetzt nicht das Thema sein.

Wie gesagt, das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und in diesem Jahr gab es so viel für mich zu erleben. Davon möchte ich Euch erzählen. Und nein, dieser Beitrag wird nicht NUR von meinem OPs handeln. Ich habe dieses Jahr so viel erlebt und Vieles davon wird Dich, liebe*r Besucher*in, vielleicht sogar schockieren, aber das bin ich und so lebe ich. Eines kann ich auf jeden Fall sagen, ohne lange darüber nachdenken zu müssen: Es war das beste und schönste Jahr meines bisherigen, 46 Jahre währendes Lebens!

Ich wollte hier jetzt so viel schreiben – Dir, liebe*r Besucher*in, von diesem Jahr erzählen, doch im Nachhinein ist mir aufgefallen, das dies dann nur wieder ein weiterer Beitrag wäre, in dem ich meine Erlebnisse aufzählen würde und chronologisch herunter rattern würde und ich bin sicher, das dies langsam langweilig wird – immer dieselbe Leier. Deshalb habe ich gerade wohl an die 150 Zeilen Text einfach wieder gelöscht und versuche es nun einmal etwas anders. Denn eigentlich möchte ich nur Danke sagen. Ich möchte so vielen Menschen Danke sagen.

Ich möchte so vielen Menschen Danke sagen für ein tolles, erlebnisreiches und sehr glückliches Jahr 2018:

Danke an meine Frau Michelle Löhner

Liebste Michelle, wir kennen uns nun (erst) seit zwei Jahren und fast neun Monaten, wir sind seit zwei Jahren und zweieinhalb Monaten ein Paar und seit zweieinhalb Monaten sind wir sogar verheiratet. Wir waren das erste gleichgeschlechtliche und transsexuelle Paar in Baden-Württemberg, das sich vor einer Standesbeamtin das Ja-Wort gegeben hat – geben durfte, denn die gleichgeschlechtliche Ehe gibt es in Deutschland erst seit dem 01. Oktober 2017.

Seitdem trägst Du in Deutschland meinen Nachnamen und auch in Österreich, Deinem Heimatland, wirst Du ab dem 01.01.2019 Löhner mit Nachnamen heißen, denn dann wird dort endlich die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare möglich und unsere Ehe wird dann dort endlich anerkannt werden.

Damals als wir uns kennengelernt haben, warst Du so absolut rein gar nicht in meinem Beuteschema. Du saßt dort in der Selbsthilfegruppe in Dornbirn auf der Couch wie ein graues Mäuschen und sagtest keinen Ton. Mehr als einmal im Monat bei meinen Besuchen in dieser SHG ein Hallo und ein Tschüß kam nicht, weder von Dir, noch von mir.

Dann kam der September 2016 und ich fiel in ein großes und sehr, sehr tiefes, schwarzes Loch. Ein Loch aus dem ich wohl nicht mehr heraus gekommen wäre und dessen Auswirkungen mich sogar zu einem Selbstmordversuch getrieben haben. Doch plötzlich warst Du da. Du schriebst mich an per Facebook Messenger und textest mich voll mit Phrasen wie “Wir brauchen Dich doch”, “Du hast so viele Freunde” und “Gib nicht auf, das ist es nicht wert”. Stundenlang schrieben wir uns und auf einmal machte es Klick bei mir.

Ich trauerte einer Frau hinterher, die mich wie den letzten Dreck behandelt hatte, wollte für sie sogar in den Tod gehen. Und dann war da jemand, die sich um mich bemühte, die mir die starke Schulter bot, bei der ich mich ausheulen konnte und die so intensiv für mich da war und mich wieder aus diesem Loch heraus zog. Ich verliebte mich Hals über Kopf in Dich. Und so kamen wir zusammen und endlich war ich glücklich. Endlich konnte ich die schwache Frau sein, die ich schon immer war. Endlich musste ich nicht mehr die starke sein, die die Verantwortung trug und sich um alles kümmern musste. Endlich konnte ich, dank Dir, die kleine pinke Prinzessin sein, die ich in mir fühlte.

Dieses Jahr 2018 hat uns so viel gebracht. So sind wir nicht nur inzwischen seit dem 12.10.2018 verheiratet, sondern auch unser Verhältnis zueinander hat sich noch viel mehr gefestigt und seit diesem Jahr, seit Mitte diesen Jahres bin ich tatsächlich die glücklichste Frau – und Sklavin – der Welt.

Ich hatte im Januar meine geschlechtsangleichende Operation und im August die Korrektur-Operation und so sehr ich Dich liebe und verehre, so hatte ich große Angst, zum Beispiel irgendwann als “Jungfrau” sterben müssen. Wir lieben uns so sehr – ich liebe Dich, wie ich noch nie jemanden vor Dir geliebt habe, aber da Du ja auch eine transsexuelle Frau bist, kam Sex mit Dir nicht in Frage, zumindest nicht so, wie ich es mir am allermeisten wünschte. Meine Gedanken seit den Operationen drehten sich nur noch darum: “Jetzt hatte ich endlich meine Vagina, war eine ganze Frau und im weiblichen Körper ganz angekommen – aber wozu? Um nie wieder Sex zu haben? Um als Jungfrau zu sterben?” – Du hast das erkannt und verstanden. Du liebst mich so sehr, das Du mir sogar diese Entjungferung ermöglichtest! Niemand sonst hätte das für mich gemacht.

Und diese Bereitschaft mir alles zu geben und zu ermöglichen, sogar so etwas Intimes, hat mich nur noch mehr an Dich geschweißt und an Dich gebunden!

Ich liebe Dich über alles und ich werde Dich niemals enttäuschen! Du bist mein Herz, meine Seele und mein Leben und ich liebe Dich unendlich! Ich danke Dir für alles! Ich danke Für dafür, das Du da bist und mich liebst und das ich endlich ich sein darf! Ich liebe Dich! Ich danke Dir!

Danke an Herrn Dr. Oliver Markovsky

Herr Dr. Oliver Markovsky ist der Operateur für geschlechtsangleichende Operationen an der Chirurgischen Klinik in München-Bogenhausen.

Herr Dr. Markovsky war der Mann, der mich am 22. Januar 2018 zur Frau gemacht hat – im übertragenen Sinne. Mir ist klar, das jetzt wieder einige selbsternannte trans* Feministinnen aufgrund dieser Formulierung auf die Barrikaden steigen werden, aber so sehe ich das. Er hat mir meine Vagina geschenkt und er hat mich zu einer glücklichen Frau gemacht. Ich verdanke Herrn Dr. Markovsky nicht nur meine Vagina, ich verdanke ihm mein Leben. Denn wäre er nicht gewesen und hätte er nicht so ein wunderschönes Ergebnis gezaubert, das so echt aussieht, so natürlich und so wirklich wunderschön, das sogar mein Gynäkologe auf den ersten Blick getäuscht wurde, ich weiß nicht, wie ich hätte weiterleben sollen.

Er hat mir eine Vagina geschenkt, mit der ich Sex machen kann und mit der es Spaß macht, Sex zu machen. Und als ich “entjungfert” wurde (siehe vorherige Danksagung an meine Frau), wurde mir sogar gesagt, das sie sich anfühlt, wie eine echte Vagina, mir wurde gesagt, das es da keinen Unterschied gäbe.

Ich danke Ihnen so sehr, Herr Dr. Markovsky! Ich danke Ihnen!

Danke an Herrn Dr. Cvetan Taskov

Dr. Taskov war im April 2018 bei uns in Radolfzell in der Selbsthilfegruppe Trans* SHG Hegau, die ich im September 2016 gegründet habe und seither sehr erfolgreich leite. Er hielt da einen vierstündigen Vortrag über die geschlechtsangleichenden Operationen Mann zu Frau und Frau zu Mann, sowie über Gesichtsfeminisierende Maßnahmen.

Es war ein wundervoller Abend vollgestopft mit viel Information, Witz und Charme und auch sehr vielen Besuchern und neuen Gesichtern. Insgesamt waren wir an dem Abend knapp 50 Personen, die gebannt den Worten von Herrn Dr. Taskov gelauscht haben.

Herr Dr. Taskov ist seitdem wie ein guter Freund für uns geworden. Wir haben uns viel und oft unterhalten und inzwischen waren wir auch zwei Mal bei ihm in München Erding. Er ist der Operateur, der mir am 08. Februar 2019 meine Brüste machen wird. Und darauf freue ich mich noch mehr als auf die geschlechtsangleichende Operation!

Zum Dank für Alles und für eine gute Freundschaft, haben Michelle und ich ihm auf unserem 3D-Drucker den Schädel rechts gedruckt und lackiert und ihm geschenkt. Er dient ihm nun als Anschauungsobjekt für seine Patienten, wenn es um die Erklärungen was bei einer Gesichtsfeminisierung gemacht werden muss, geht.

Vielen, vielen lieben Dank für Alles, Herr Dr. Cvetan Taskov!

Danke an Elena

Liebste Elena, meine liebe Steinmietze. Ich weiß leider nicht, ob ich hier schreiben darf, was uns verbindet, deshalb lasse ich es lieber.

Dir möchte ich ganz besonders danken, denn Du hast mir ein Geschenk gemacht, das einzigartig ist und mir einen sehr großen Seelenwunsch erfüllt. Unsere Freundschaft geht weit über eine einfache Freundschaft hinaus und ich danke Dir so sehr für alles, was wir gemeinsam zusammen mit Michelle erleben durften und dürfen!

Ich wünsche mir, das wir drei noch viel gemeinsam erleben dürfen und noch viel gemeinsam unternehmen dürfen!

Ich liebe Dich und ich danke Dir so sehr, liebste Elena!

Danke an Dani und Pam

Liebste Dani, liebe Pam! Ihr Beiden seid etwas ganz Besonderes für uns! Ihr seid zwei Freunde, auf die man sich verlassen kann und wir haben so unglaublich viel Spaß miteinander!

Ihr habt keine Berührungsängste uns Trans* Frauen zu schminken und uns beizubringen, welcher Pinsel wofür benutzt wird. Ihr werdet nicht müde, uns in der Selbsthilfegruppe zu besuchen und uns alles Wissenswerte beizubringen, was Makeup und Schminken angeht. Vielen Dank Euch Beiden für alles was ihr für uns tut!

Ihr beide habt uns zur Hochzeit unsere Hochzeitskleider innerhab von nicht mal zwei Wochen auf den Leib geschneidert und habt uns damit ein so wunderschönes Geschenk gemacht, das Seinesgleichen sucht!

Liebste Dani, Dir möchte ich ganz besonders danken. Denn Du bist für uns eine Freundin geworden, die wir nie wieder missen möchten! Du bist ein so herzensguter Mensch und so toll und liebevoll! Und Du bist genau so verrückt wie wir. Wir lieben Dich! Danke für Alles!

Danke an Julia und Deana

Liebste Julia, liebstes Töchterchen! Du nennst mich Mama und Michelle Mutti und genau das sind wir für Dich auch! Wir sind sehr stolz so eine tolle und liebe Tochter zu haben und wir geben Dich niemals wieder her! Egal was kommt, wir sind für Dich da und werden Dich nicht fallen lassen, so wie es andere Menschen in Deinem Leben getan haben! Wir lieben Dich!

Liebe Deana, auch bei Dir möchte ich mich bedanken Bedanken dafür, das Du ein toller Mensch bist und unser Töchterchen so liebst, wie sie ist! Pass bitte gut auf sie auf und pflege Eure Liebe, hüte Eure Beziehug und halte sie fest, wie Du noch nie etwas zuvor fest gehalten hast! Du bist ein wundervoller Mensch, lustig fröhlich und liebevoll. Und das obwohl Du noch nicht so viel Gutes oder Schönes in Deinem Leben erlebt hast. Michelle und ich werden unser Bestes tun um Dir und Julia immer beizustehen und Euch Beiden nur das Gute zukommen zu lassen, soweit es in unserer Macht steht!

Vielen Dank, liebe Julia und liebe Deana!

Danke an Marianne Greber

Liebste Marianne! Auch Dir möchte ich einen ganz besonderen Dank aussprechen!

Letztes Jahr, also in 2017, bist Du zu uns ins Freiräumle nach Bregenz gekommen und hast uns gefragt, ob wir Lust hätten bei einem Fotokunstprojekt mitzuwirken. Du erzähltest uns damals, das es zum Beispiel darum ginge, ein paar Alphörner zu blasen. Ich antwortete daraufhin wie aus der Pistole geschossen: “Ja, blasen kann ich!”. Diese Antwort ist bei Dir hängen geblieben und blieb seit dem unser “Allzeit-Scherz”. Nachdem wir dann fast ein Jahr lang nichts mehr von Dir gehört hatten, hatten wir Dich bereits wieder vergessen, bis Du Dich plötzlich dann im August 2018 bei mir wieder gemeldet hast. Und plötzlich wurde dieses Fotokunstprojekt spruchreif!

Was daraus schlussendlich geworden ist, kann man zum Beispiel hier rechts sehen, oder man geht noch bis zum 27. Januar 2018 ins Magazin 4 in Bregenz und bewundert dort die ganze Ausstellung!

Zusammen mit Michelle, Elena, Elias, Jessi, Joli, Fransiska, Patrick, Julia und Vivian haben wir mit Marianne ein paar echt tolle Kunstobjekte erstellt, die wirklich toll sind und in ganz Österreich inzwischen angekommen sind und Anklang finden. Wir waren daraufhin in sämtlichen Zeitungen in ganz Österreich, von Bregenz bis Wien und wurden auch schon oft darauf angesprochen.

Egal ob es die Vorarlberger Nachrichten sind, das ORF oder ein Wiener Nachrichtenblatt, überall waren unsere Bilder abgedruckt und wir sind sehr stolz darauf, was wir dort erreicht haben!

Vielen, vielen lieben Dank an Marianne, das sie uns das ermöglicht hat und uns als Trans* Menschen so zeigt, wie wir sind, eben als ganz normale Menschen im Alltag!

Danke an Iris und Peter

Im Mai 2018 lernten wir Iris und Peter kennen. Iris ist die Besitzerin der Bäckereien Schneckenburger und unsere Vermieterin.

Nachdem mir im Januar 2018 – während ich wegen meiner geschlechtsangleichenden Operation im Krankenhaus lag – die Wohnung gekündigt wurde, haben wir fast ein halbes Jahr lang verzweifelt versucht, eine neue Wohnung zu finden. Als es langsam eng wurde und wir nur Absagen bekommen hatten, beschloss ich, eine kleine Annonce im Südkurier zu schalten. Diese war wirklich sehr klein und sparsam gehalten und sah nur so aus: “Wir (transsexuell, 45 + 51) suchen 2-3 Zi.Whg bis 900,- € warm mit EBK im Raum Singen, Radolfzell”.

Iris hatte die Zeitung bereits in den Müll geschmissen und aus irgendeinem doofen Zufall heraus, holte sie sie wieder heraus und sah dann die Anzeige. Sie rief mich an und wir machten einen Termin zur Wohnungsbesichtigung aus. Schon am Telefon sagte ich ihr noch mal, das wir transsexuelle Frauen seien und ob sie sich sicher sei, das sie uns diese Wohnung anbieten wollte. Sie sagte, das sie das schon wusste, stand ja in der Anzeige so drin.

Als wir dann an der Wohnung ankamen und Iris und Peter kennenlernen durften, war das Verhältnis sofort so freundschaftlich und nett, das wir die beiden sofort ins Herz schlossen. Glücklicherweise haben wir dann auch diese Wohnung bekommen und jedes Mal, wenn Iris mit uns zu tun hat, wird sie nicht müde uns zu sagen, wie stolz und glücklich sie ist, uns gefunden zu haben.

Das ist gelebte Toleranz! Und wir sind ihr und Peter so dankbar, das sie uns gefunden haben und uns so akzeptieren, wie wir sind!

Vielen, vielen Dank, liebe Iris und lieber Peter!

Danke an Biggi und Franz, Ina und Werner, Elke und Franz, Manuela, Anja und Anja, Matthias

Jetzt kommen wir in einen Bereich unseres Lebens, der viele von meinen Leser*innen sicher abschrecken oder gar schockieren wird. Dir wird sicher schon aufgefallen sein, das ich ein Halsband mit einem “Ring der O” trage, an dem eine Triskele hängt.

Biggi, Franz, Ina, Werner, Elke und Franz, Anja und Anja und Matthias sind alle Teil eines Stammtisches der BDSM zum Thema hat. Diesen Stammtisch haben wir dieses Jahr gefunden und wir haben uns sofort wohl gefühlt! Wir wurden sofort akzeptiert und aufgenommen, wie beste Freunde.

Inzwischen haben wir auch schon einige BDSM Play Parties hinter uns gebracht und es war einfach toll und wunderschön, auch wenn mein Popo dabei sehr gelietten hat.

Ich danke Euch allen, für Euer Vertrauen und für Eure Akzeptanz und Toleranz! Wir fühlen uns sehr wohl bei Euch und freuen uns jedes Mal wieder sehr auf die nächste Party oder den nächsten Stammtisch!

Vielen Dank Ech allen für Alles!

Danke an Bine, Franzi, Beccy, Joana, Thor, Knut, Thilo, Alex

Bine unser Leitwolf, Franzi, Beccy, Joana, Thor, Knut, Thilo, Alex.. das ist unser Wolfrudel, unsere zweite Familie. Das ist eine ganz besondere Familie, die uns sehr, wirklich sehr wertvoll geworden ist! Unser größtes Hobby ist das Mittelalter und so besuchen wir oft die Mittelaltermärkte in der Umgebung, natürlich gewandet und gekleidet, wie es sich für Bürger des Mittlalters gehört. Ihr seid ganz, ganz tolle Menschen! Und wir lieben Euch Alle!

Vielen, vielen Dank, das wir an Eurem Leben teilhaben dürfen und so tolle Freunde haben dürfen!

Danke an Agnieszka, Kathrin, Manuel, Nico und Mitch

Durch eine Einladung von Manuel haben wir Euch gefunden. Eine kleine Bar in Konstanz-Fürstenberg. Unsere kleine LGBT-Szene-Bar, geführt von Aga (Agnieszka). Sie ist zu unserer Stammkneipe geworden und wir sind mindestens ein- oder oft auch zweimal pro Woche dort.

Vielen Dank, das wir Euch alle kennenlernen durften und das ihr uns so lieb aufgenommen habt!

Danke an Christin, Nadja, Eike, Justin, Benjamin und an Frank Januschke

So… nun komme ich zu ein paar Menschen, die so offen und tolerant mit Michelle und mir umgegangen sind, das ich sie mit erwähnen möchte. Ausserdem ist gerade durch diese Menschen etwas Großes entstanden, das vorher so nicht abzusehen war.

Christin, Nadja und Eike sind, bzw. waren Reporter und Journalisten bei Regio TV dem Fernsehsender von der Schwäbischen Zeitung. Insbesondere Christin hat hier etwas losgetreten, was wie eine Lawine über mich herein gebrochen ist. Durch ihren ersten, zweiminütigen Fernsehbericht im Regio TV über mich, ist erst alles ins Rollen gekommen.

Kurz darauf kontaktierten mich dann Nadja und Eike, die eine zweiteilige Dokumentation über mich und mein Leben drehen wollten! Diese Doumentation wurde dann im Juli 2018 ausgestrahlt.

Es folgten so viele Zeitungsberichte, unter anderem auch ein ganzseitger Artikel über mich im Südkurier von Benjamin Brumm, der wirklich toll war!

Ich bin sehr stolz, was daraus entstanden ist und endlich kann ich aufgrund meiner Bekanntheit hier in der Umgebung auch so helfen, wie ich es immer wollte. Denn nun endlich bin ich so bekannt, zusammen mit meinen Tätigkeiten und der Selbsthilfegruppe, das die Mnschen mich und die SHG ganz von alleine finden oder auch durch Empfehlungen von anderen zu mir finden.

Und genau deshalb, weil Ihr mir das ermöglicht habt und mich so angenommen habt und auch so präsentiert und dargestellt habt, wie ich nun mal bin, ohne falsche Formulierungen oder Fettnäpfchen, genau deshalb möchte ich Euch auch allen so herzlich danken!

Vielen, vielen Dank für Alles!

Danke an alle Mitglieder der Trans* SHG Hegau

Tja und damit komme ich langsam zum Ende meines Artikels, der nun doch etwas anders geworden ist, als ich eigentlich vor hatte.

Aber ich möchte noch ein paar Menschen danken, die mir sehr wichtig geworden sind in meinem Leben: Allen Mitgliedern meiner Selbsthilfegruppe Trans* SHG Hegau!

Ihr habt unsere Selbsthilfegruppe groß gemacht! Inzwischen sind wir knapp 60 Mitglieder in der Selbsthilfegruppe, wobei zu den Treffen immer so 15 bis 20 Leute dabei sind! Das ist der Oberknaller! Als ich die Selbsthilfegruppe im September 2016 gegründet habe, hätte ich niemals gedacht, das es mal so groß wird!

Wir sind inzwischen so groß geworden, das wir ab Januar 2019 sogar zwei mal im Monat ein Treffen machen! Einmal an jedem zweiten Freitag und an jedem vierten Samstag ab 18 Uhr! Ihr seid der Hammer, ihr Lieben!

Ich danke Euch allen für Euer Vertrauen in mich und die Selbsthilfegruppe und ich wünsche mir, das wir so noch ganz, ganz vielen Menschen auch in Zukunft helfen können! Danke an Euch alle! Ihr seid toll!!!

 

 

Ich Danke Euch allen!!!

Ich wünsche Euch ein

Frohes, Neues Jahr 2019!!!

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Über Christin Löhner 114 Artikel
Christin Löhner ist selbst eine Frau mit transsexueller Vergangenheit. Vergangenheit deshalb, weil sie sämtliche Operationen hinter sich hat und ganz im weiblichen Körper angekommen ist. Sie ist die Gründerin und Leiterin der einzigen Selbsthilfeinitiative zum Thema Transsexualität im Bereich Hegau, Schwarzwald-Baar-Kreis, Allgäu und Bodenseekreis, der Trans* SHG Hegau. Sie ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. und begleitet und berät weit über hundert transsexuelle Menschen Deutschland weit mit Tipps und Infos zum Passing, zur Rechtslage, zum Transsexuellengesetz, den Operationen, sowie Mode- und Stilberatung und Makeup-Workshops. Durch ihre Arbeit und ihr soziales Engagement, ihre Vorträge und Seminare zum Thema geschlechtliche Vielfalt, Transsexualität, Transphobie, Toleranz, Mobbing und Diskriminierung an Unis, Schulen und sozialen Einrichtungen, versucht sie sich für ihre Mitbetroffenen einzusetzen und stemmt sich vehement gegen Ungerechtigkeit, Mobbing und Diskriminierung. Auch mit Dokumentationen im Fernsehen, Zeitungen und Radio setzt sie sich immer wieder für die Rechte von transsexuellen Menschen ein und klärt die Öffentlichkeit über dieses Thema auf. Bloggerin, Webentwicklerin, Linux- und Serveradmin, Coffee Junkie, Trans*Beraterin, Trans*Begleiterin, Transgender, Transfrau, MzF

2 Kommentare

  1. Ziemlich lang und mutig was Du da verfasst hast, meine Hochachtung.

    Aber ich bin mal gespannt ob es einen Aufschrei und merkwürdige Kommentare gibt. Es gibt die eine oder andere Textpassage bei der ich die Augenbraue hochgezogen habe. Aber es ist Dein Leben und es steht mir nicht zu etwas dazu zu sagen.
    Ich kann mir aber vorstellen, dass einige Aussagen auf Leute mit merkwürdigen Einstellungen etwas “verstörend” wirken. Aber lass sie reden und lebe Dein Leben…Ich wünsche Dir ein ganz tolles Jahr 2019.

  2. Ganz ehrlich ? Musst natürlich nicht veröffentlichen aber hab nach dem ersten Absatz mit der Entjungferung abgebrochen.
    Du machst Dich selbst zur “Lachnummer“ der Szene und unter den “Normalen“ noch mehr.
    Aber natürlich deine Sache…..

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